Samstag, 6. Juni 2015

WMDEDGT 06/15 Tagebuchbloggen

Wie jeden 05. eines Monats ruft Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf


Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Es ist Heusaison und der Schäfer hatte gestern beschlossen noch vor der Arbeit den Traktor startklar zu machen damit er wenn er um 12 Uhr Feierabend macht gleich wieder loslegen kann.
Ich bin auch aufgewacht. Der Schäfer macht sich auf den Weg ins Bad. Das nutzt der Kater der vor der Schlafzimmertür lauert natürlich aus und kommt rein. Das Getrampel auf Bett und Körper kann ich um die Zeit ja gar nicht brauchen und  ich versuche den Kater zu vertreiben. Es gelingt mir nicht, auch die Rufe des Schäfers im Flur interessieren ihn nicht. Ich stehe auf, schappe das Tier und werfe es vor die Tür. Dabei motze ich mit ihm. Der Schäfer fühlt sich angesprochen und motzt zurück. Der Tag fängt so richtig gut an.
Ich lege mich wieder hin, inzwischen hat den Schäfer die Motivation verlassen und er legt sich auch wieder ins Bett.
Boah, das ganze Theater vor dem eigentlichen Weckerklingeln für nix und wieder nix. 
Schlafen kann ich nicht mehr und die Vögel draussen sind nicht ganzt unschuldig daran. Ich döse noch bis 6.30 Uhr vor mich hin. Dann Aufstehehn, Kater füttern, Bad, Schäfer verabschieden, Einkaufszettel schreiben und Spülmaschine laufen lassen.

7.30: ich fahre zuerst zur Tankstelle und dann zum Stall und lasse die Hühner raus. Dabei muss ich mich mal wieder mit einem Besen gegen den Gockel wehren der mir von Hinten in die Waden hacken will. Ich hoffe jetzt weiss er mal wieder für eine Weile wer hier Chef ist.
Ich schaue nach der Glucke die gerade auf Eiern sitzt und sehe dass sie wieder Eier aus dem Nest gestoßen hat. Menno, das waren jetzt Ei 2 und Ei 3 die anscheinen nicht befruchtet sind. Ich fürchte das wird wieder nix mit Küken.
Draussen machen die Schafe Radau. Ich sehe nach ihnen und bin mir nicht sicher ob das Lamm nicht eine Verletztung in der Leiste hat. Alle Versuche es und seine Mama einzufangen scheitern kläglich, keine Chance. Vielleicht klappts am Abend wenn wir zu zweit sind. Wundern würde mich die Verletzung allerdings nicht. Es treibt sich ein Fuchs auf der Weide rum der am letzten Wochenende in zwei Nächten hintereinander jeweis ein Lamm geholt hat. 

Inzwischen ist es 8.30 und ich fahre zum Einkaufen. Dafür brauche ich ewig weil ich in zig Läden muss und überall sind schon Schlangen an den Kassen. Und ich staune nicht schlecht als ich Penny eine Backmischung für Weihnachtskekse im Angebot entdecke, tsss, die spinnen doch alle.
Um 11.30 bin ich endlich wieder daheim und räume nur die frischen Sachen in den Kühlschrank, der Rest muss warten bis am Abend. Ich esse schnell eine Kleinigkeit denn ausgerechnet heute wo es so warm ist muss ich arbeiten.

12.30-17.30 ich bin bei der Arbeit, da gibt es nicht viel zu erzählen. Dank dem Brückentag ist sehr wenig los. Das ist auch gut so, denn ich bin allein. Und es ist warm, sehr warm, ich mag das nicht, ich leide gar fürchterlich :-)

Der Rest des Tages vetläuft beschaulich. Ich lese mein Buch zu Ende und warte auf den Schäfer.
Er kommt erst so gegen 9 und nach dem Essen geh ich bald ins Bett.
Ach ja, das Lamm ist nicht verletzt, zum Glück.

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